4. bis 8. Etappe

4. bis 8. Etappe

Ich habe mich lange nicht mehr gemeldet, weil ich entweder kein Internet hatte oder zu müde war und obwohl ich auch heute schon wieder recht müde bin, kommt hier trotzdem ein kleines Update über die letzten Tage.

4. Etappe

13.4.2016
48,7 km
Rauf: 950 m
Runter: 1030 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 9 km/h

Von Prüm nach Neuerburg

Das war ein nass-kalter Tag. Wirklich stark geregnet hat es nicht, aber immer mal wieder genieselt. Außerdem war es so kalt, dass ich bei bergab Fahrten mit Fahrtwind zum Teil Pulli und drei Jacken übereinander gezogen habe. Wenn es dann wieder bergauf ging und gerade nicht genieselt hat, wurden alle Jacke wieder ausgezogen. An sich war die Strecke recht schön. Zum Beispiel ein langes Stückchen durch den Wald, in dem es einen riesigen Hang gab, der komplett mit Bärlauch bewachsen war.


Übernachtet habe ich in der Neuerburg. Das ist eine Burg, die zu großen Teilen nur noch eine Ruine ist, aber ein kleiner Teil ist bewohnbar. Ich war in dieser Nacht die einzige Person, die dort übernachtet hat. Ein bisschen gruselig, aber ich war zu kaputt um das zu bemerken.


(Wenn man die Karte anklickt kann man die Bilder genauer ansehen)

5. Etappe

14.4.2016
51,6 km
Rauf: 780 m
Runter: 830 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 12 km/h

Von Neuerburg nach Welschbillig

Wider Erwarten ist das Wetter wieder besser geworden. Insgesamt war die 5. Etappe eine sehr angenehme. Es ging große Stücke an der Sauer flussabwärts. Außerdem habe ich Deutschland zum ersten Mal während der Tour verlassen und bin ein Stück durch Luxemburg gefahren. Danach ging es dann aber doch wieder nach Deutschland.

Hinter Minden wurde es dann noch mal richtig anstrengend, mit einer recht langen Strecke bergauf. Dabei ist mir dann so warm geworden, dass ich in T-Shirt und kurzer Hose gefahren bin.


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6. Etappe

15.4.2016
25,3 km
Rauf: 330 m
Runter: 530 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 8 km/h

Von Welschbillig nach Trier

Diese Etappe war sehr kurz, weil ich in Trier übernachten wollte. So habe ich mir einen ruhigen Tag in Trier gemacht, wo ich schon vor 12 Uhr angekommen bin. Das Wetter war sehr wechselhaft zwischen Nieselregen und strahlender Sonne.


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7. Etappe

16.4.2016
50,1 km
Rauf: 590 m
Runter: 510 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 11 km/h

Von Trier nach Perl

In dieser Etappe ging es von Trier bis an die Deutsch/ luxemburgisch/ französische Grenze. Besser bekannt als Perl ist wohl die Stadt auf der anderen Seite der Mosel, nämlich Schengen.

Die Strecke war an sich nicht sehr anstrengend, aber ich hatte kräftigen Gegenwind und es hat zwischendurch immer wieder geregnet. Bis ich meine Regensachen an hatte, hat es dann aber meist schon wieder aufgehört.


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8. Etappe

17.4.2016
48,8 km
Rauf: 600 m
Runter: 620 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 12 km/h

Von Perl nach Mechy

Und heute bin ich dann zum ersten Mal durch Frankreich gefahren. Dabei habe ich mich zu aller erst direkt einmal verfahren und bin mitten im Wald auf immer kleineren und immer matschigeren Wegen gelandet. Irgendwann waren dann sowohl mein Fahrrad als auch ich von oben bis unten voll mit Matsch, sodass sich das Fahrrad kaum noch schieben ließ. Schließlich habe ich es aber doch noch wieder auf einen festeren Weg geschafft. Weiter ging es dann sehr angenehm über kleinere Hügel und immer auf kleinen, kaum befahrenen Landstraßen. Obwohl ich kaum Französisch spreche habe ich trotzdem eine Unterkunft gefunden in einem kleinen Ferienhaus neben einem Pferdestall. Heute Nacht bin ich die einzige hier und habe so den ganzen Schlafraum und die Küche für mich gehabt.

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