1. Etappe

1. Etappe

10.4.16
52,1 km
Rauf: 570 m
Runter: 370 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 12 km/h

Von Hürth nach Kreuzweingarten (Haus Maria Rast)

Heute bin ich so um kurz nach 10 Uhr losgefahren, nach dem ich in der Nacht nur wenige Stunden geschlafen hatte, weil ich noch die GPS Karten für den Weg fertig gemacht habe. Gewicht aller Taschen zusammen: etwa 25 kg. Das merkt man beim Fahren sofort.

Schon in Hürth habe ich es geschafft mich zu verfahren. Ob ich wohl bis zum Ende dieses Urlaubs rechts und links unterscheiden kann? Ansonsten ist die Navigation mit komoot in Kombination mit der Ausschilderung des Jakobswegs sehr gut, sodass ich nur in selten Fällen in mein Büchlein schauen musste. Meinen ersten Pilgerstempel habe ich mir an St Martin in Hürth-Fischenich geholt. Bei der netten Frau musst ich mich in ein Pilgerbüchlein eintragen. Außerdem habe ich einen Apfel und ihren Segen für meine weiter Fahrt bekommen. Kurz hinter Brühl ging es dann zum ersten Mal richtig bergauf. In Walberg nach einem längeren Stück bergauf stehe ich vollkommen erschöpft neben meinem Fahrrad und mache eine kurze Pause, als ich ein älteres Ehepaar ganz entspannt den Berg hochkommen sehe. Ich bin schon ein bisschen frustriert und zweifle an meiner Kondition, als ich sehe, dass die beiden auf Elektrofahrrädern unterwegs sind. Na gut, an meiner Kondition zweifle ich trotzdem. Mit dem Gepäck hinten drauf muss ich schon bei kleineren Anstiegen sehr oft schieben.
Die erste richtige Pause habe ich am Swister Turm gemacht. Das ist ein sehr alter Kirchturm, der ohne Kirche mitten auf dem Feld steht. Drumherum ist ganz neu eine Parkanlage angelegt worden, die heute eingeweiht wurde. Dafür gab es ein kleines Fest und ich habe mir eine Waffel und einen Apfelsaft gegönnt.
Danach hatte es mit dem rauf und runter erstmal ein Ende, denn jetzt ging es an der Erft entlang und das ist selbst wenn man Erft aufwärts fährt recht entspannt. Die einzige anstrengende Stelle hier, war das Stück über einen Deich, die ich nicht hätte nehmen müssen, aber ich war zu faul außen rum zu fahren. Bis kurz hinter Euskirchen bin ich an der Erft geblieben. Dann bin ich abgebogen zu meiner ersten Übernachtung. Das Haus Maria Rast ist eine katholische(?) Bildungsstätte.

(Gartenanlage von Haus Maria Rast und das Haus selbst)

Da sie ein wenig abseits vom Jakobsweg liegt, scheint hier nicht all zu oft ein Pilger vorbei zu kommen, denn die Nonnen, die das Haus betreiben, habe sich sehr gefreut, eine Pilgerin da zu haben. Ich war der einzige Übernachtungsgast und so wurde ich besonder gut versorgt. Schon um 20.30 Uhr bin ich totmüde ins Bett gefallen und habe bis zum nächsten Morgen um 7:30 Uhr durchgeschlafen.

(Wenn man die Karte anklickt kann man die Bilder genauer ansehen)


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